WEIHNACHTSLIEDER


Am Weihnachtsbaume 
Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen, wie glänzet er festlich, lieb und mild. 
Als spräch er Wollt in mir erkennen getreuer Hoffnung, stilles Bild.? 
Als spräch er Wollt in mir erkennen getreuer Hoffnung, stilles Bild.? 

Die Kinder stehen mit hellen Blicken, das Auge lacht, es lacht das Herz. 
Oh, fröhlich seliges Entzücken, die Alten schauen himmelwärts. 
Oh, fröhlich seliges Entzücken, die Alten schauen himmelwärts. 

Zwei Engel sind hereingetreten, kein Auge hat sie kommen sehhn. 
Sie geh'n zum Weihnachtstisch und beten und wenden wieder sich und gehhn. 
Sie geh'n zum Weihnachtstisch und beten und wenden wieder sich und gehhn. 

Gesegnet seid ihr alten Leute, gesegnet seihst du, kleine Schar. 
Wir bringen Gottes Gaben heute dem braunen wie dem weißen Haar. 
Wir bringen Gottes Gaben heute dem braunen wie dem weißen Haar. 

Zu guten Menschen, die sich lieben, schickt uns der Herr als Boten aus. 
Und seid ihr treu und fromm geblieben, wir kehren wieder in dieses Haus. 
Und seid ihr treu und fromm geblieben, wir kehren wieder in dieses Haus. 

Kling, Glöckchen, klingelingeling
Kling, Glöckchen, klingelingeling, kling, Glöckchen, kling! 
Laßt mich ein, ihr Kinder, 's ist so kalt der Winter. 
Öffnet mir die Türen, laßt mich nicht erfrieren! 
Kling, Glöckchen, klingelingeling, kling, Glöckchen, kling! 

Kling, Glöckchen, klingelingeling, kling, Glöckchen, kling! 
Mädchen, hört, und Bübchen, macht mir auf das Stübchen, 
Bring euch viele Gaben sollt euch d'ran erlaben! 
Kling, Glöckchen, klingelingeling, kling, Glöckchen, kling! 

Kling, Glöckchen, klingelingeling, kling, Glöckchen, kling! 
Hell erglüh'n die Kerzen, öffnet mir die Herzen! 
Will d'rin wohnen fröhlich, frommes Kind, wie selig! 
Kling, Glöckchen, klingelingeling, kling, Glöckchen, kling!

Oh Kommet ihr Hirten
Kommet ihr Hirten, ihr Männer und Frauen, 
Kommet das liebliche Kindlein zu schauen. 
Christus, der Herr ist heute geboren, 
den Gott zum Heiland euch hat erkoren. 
Fürchtet euch nicht!!! 

Lasset uns sehen in Bethlehems Stall, 
was uns verheißen der himmlische Schall. 
Was wir dort finden, lasset uns künden, 
lasset uns preisen in frommen Weisen. 
Hallelujah!!! 

Wahrlich, die Engel verkündigen heut? 
Bethlehems Hirtenvolk gar große Freud? 
Nun soll es werden Friede auf Erden, 
den Menschen allen ein Wohlgefallen. 
Ehre sei Gott!!!


 


Leise rieselt der Schnee
Leise rieselt der Schnee 
Still und starr liegt der See. 
Weihnachtlich glänzet der Wald; 
Freue dich! 's Christkind kommt bald! 

Bald ist heilige Nacht! 
Chor der Engel erwacht. 
Horch nur, wie lieblich es schallt; 
Freue dich! 's Christkind kommt bald! 

In den Herzen ist's warm; 
Still schweigt Kummer und Harm. 
Sorge des Lebens verhallt; 
Freue dich! 's Christkind kommt bald! 

Morgen, Kinder, wird's was geben,
Morgen Kinder wirds was geben morgen werden wir uns freun! 
Welch ein Jubel, welch ein Leben wird in unserm Hause sein! 
Einmal werden wir noch wach, heißa, dann ist Weihnachtstag! 

Wie wird dann die Stube glänzen von der großen Lichterzahl, 
schöner als bei frohen Tänzen sind ein geputzter Kronensaal! 
Wißt ihr noch vom vor'gen Jahr, wie's am Weihnachtsabend war? 

Wißt ihr noch mein Reiterpferdchen, Malchen's nette Schäferin, 
Jettchen's Küche mit dem Herdchen und dem blankgeputzten Zinn? 
Heinrich's bunten Harlekin mit der gelben Violin? 

Wißt ihr noch den großen Wagen und die schöne Jagd von Blei' 
Neue Kleiderchen zum Tragen und die viele Näscherei? 
Meinen fleiß'gen Sägemann mit der Kugel unten dran? 

Welch' ein schöner Tag ist morgen! Viele Freuden hoffen wir; 
unsre lieben Eltern sorgen lange, lange schon dafür O gewiß, 
wer sie nicht ehrt, ist der ganzen Lust nicht wert. 

Weißt du, wieviel Sternlein stehen
Weißt Du. wieviel Sternlein stehen, an dem blauen Himmelszelt? 
Weißt du, wieviel Wolken gehen weithin über alle Welt? 
Gott der Herr hat sie gezählet, 
daß ihm auch nicht eines fehlet 
an der ganzen großen Zahl, a 
n der ganzen großen Zahl. 

Weißt du, wieviel Mücklein spielen in der heißen Sonnenglut, 
wieviel Fischlein auch sich kühlen in der hellen Wasserflut? 
Gott der Herr rief sie mit Namen, 
daß sie all in's Leben kamen, 
daß sie nun so munter sind, 
daß sie nun so munter sind. 

Weißt du, wieviel Kinder frühe, steh'n aus ihren Bettlein auf, 
daß sie ohne Sorg und Mühe fröhlich sind im Tageslauf? 
Gott im Himmel hat an allen seine Lust 
, sein Wohlgefallen, 
kennt auch dich und hat dich lieb, 
kennt auch dich und hat dich lieb. 


 


Süßer die Glocken
Süßer die Glocken nie klingen, als zu der Weihnachtszeit. 
's ist, als ob Engelein singen wieder von Frieden und Freud?. 
Wie sie gesungen in seliger Nacht 
, wie sie gesungen in seliger Nacht, 
Glocken mit heiligem Klang tönen die Erde entlang. 

O wenn die Glocken erklingen, schnell sie das Christkindlein hört, 
Tut sich von Himmel dann schwingen eilends hernieder zur Erd?. 
Segnet den Vater, die Mutter, das Kind, 
segnet den Vater, die Mutter, das Kind. 
Glocken mit heiligem Klang tönen die Erde entlang. 

Klinget mit lieblichem Schalle über die Meere noch weit, 
Daß sich erfreuen doch alle seliger Weihnachtszeit. 
Alle aufjauchzen in einem Gesang, 
alle aufjauchzen in einem Gesang, 
Glocken mit heiligem Klang tönen die Erde entlang. 

Morgen kommt der Weihnachtsmann 
Morgen kommt der Weihnachtsmann, kommt mit seinen Gaben. 
Morgen kommt der Weihnachtsmann, kommt mit seinen Gaben. 
Trommel, Pfeifen und Gewehr, 
Fahn' und Säbel und noch mehr, 
Ja, ein ganzes Kriegesheer möcht' 
ich gerne haben. 

Bring uns, lieber Weihnachtsmann, bring auch morgen, bringe 
Bring uns, lieber Weihnachtsmann, bring auch morgen, bringe 
Musketier und Grenadier, 
Zottelbär und Panthertier, 
Roß und Esel, Schaf und Stier, 
lauter schöne Dinge. 

Doch du weißt ja unsern Wunsch, kennst ja unsre Herzen. 
Doch du weißt ja unsern Wunsch, kennst ja unsre Herzen. 
Kinder, Vater und Mama, 
auch sogar der Großpapa, 
Alle, alle sind wir da, 
warten dein mit Schmerzen. 

Macht hoch die Tür
    Macht hoch die Tür, die Tor macht weit! 
    Es kommt der Herr der Herrlichkeit, 
    ein König aller Königreich, 
    ein Heiland aller Welt zugleich, 
    der Heil und Leben mit sich bringt, 
    derhalben jauchzt, mit Freuden singt: 
    Gelobet sei mein Gott, 
    mein Schöpfer reich von Rat. 

    Er ist gerecht, ein Helfer wert, 
    Sanftmütigkeit ist sein Gefährt, 
    sein Königskron ist Heiligkeit, 
    sein Zepter ist Barmherzigkeit, 
    all uns´re Not zum End er bringt, 
    derhalben jauchzt, mit Freuden singt: 
    Gelobet sei mein Gott, 
    mein Heiland groß von Tat.


 
 


O Tannenbaum 

O Tannenbaum, O Tannenbaum, wie treu sind deine Blätter! 
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit, Nein, auch im Winter, wenn es schneit. 
O Tannenbaum, O Tannenbaum, wie treu sind deine Blätter! 

O Tannenbaum, O Tannenbaum, du kannst mir sehr gefallen! 
Wie oft hat nicht zür Weihnachtszeit Ein Baum von dir mich hoch erfreut! 
O Tannenbaum, O Tannenbaum, du kannst mir sehr gefallen! 

O Tannenbaum, O Tannenbaum, dein Kleid will mich was lehren: 
Die Hoffnung und Beständigkeit Gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit! 
O Tannenbaum, O Tannenbaum, dein Kleid will mich was lehren! 


O du Fröliche 

O du fröhliche, O du selige, gnadenbringende Weihnachszeit! 
Welt ging verloren, Christ ist geboren: Freue, freue dich, O Christenheit! 

O du fröhliche, O du selige, gnadenbringende Weihnachszeit! 
Christ ist erschienen, uns zu versühnen: Freue, freue dich, O Christenheit! 

O du fröhliche, O du selige, gnadenbringende Weihnachszeit! 
Himmlische Heere jauchzen dir Ehre: Freue, freue dich, O Christenheit! 

Ihr Kinderlein kommet 

Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all', 
zur Krippe herkommet in Bethlehems Stall 
, und seht, was in dieser hochheiligen Nacht 
der Vater im Himmel für Freude uns macht! 

O seht in der Krippe im nächtlichen Stall, 
seht hier bei des Lichtleins hellglänzedem Strahl 
den lieblichen Knaben, das himmlische Kind, 
viel schöner und holder, als Engel es sind. 

Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh 
, Maria und Joseph betrachten es froh. 
Die redlichen Hirten knie'n beteend davor, 
hoch oben schwebt jubelnd der Engelein Chor. 

O beugt, wie die Hirten, anbetend die Knie. 
Erhebet die Händlein und danket wie sie. 
Stimmt freudig, ihr Kinder, wer woll't sich nicht freu'n, 
stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein. 

Still, still, still 

Still, still, still, weil's Kindlein schlafen will! 
Maria tut es niedersingen ihre keusche Brust darbringen. 
Still, still, still, weil's Kindlein schlafen will! 

Schlaf, schlaf, schlaf, mein liebes Kindlein, schlaf! 
Die Engel tun schön musizieren, bei dem Kindlein jubilieren. 
Schlaf, schlaf, schlaf, mein liebes Kindlein, schlaf! 

Auf, auf, auf, ihr Adamskinder, auf! 
Fallet Jesum all zu Füßen, weil er für uns d' Sünd tuat büaßen! 
Auf, auf, auf, ihr Adamskinder, auf! 


 
 
 


Von Himmel hoch 

Vom Himmel hoch, da komm' ich her, 
ich bring' euch gute, neue Mär, 
der guten Mär bring' ich so viel, 
davon ich sing'n und sagen will. 

Euch ist ein Kindlein heut' gebor'n, 
von einer Jungfrau auserkor'n 
ein Kindelein so zart und fein, 
das soll eu'r Freud' und Wonne sein. 

Es ist der Herr Christ, unser Gott, 
der will euch führ'n aus aller Not, 
er will eür Heiland selber sein, 
von allen Sünden machen rein. 

Stille Nacht 

Stille Nacht, heilige Nacht! 
Alles schläft, einsam wacht 
nur das traute hochheilige Paar. 
Holder Knabe im lockigen Haar, 
Schlaf' in himmlischer Ruh', 
schlaf' in himmlischer Ruh'! 

Stille Nacht, heilige Nacht! 
Hirten erst kundgemacht. 
Durch der Engel Alleluja, 
tönt es laut von fern und nah: 
Christ, der Retter, ist da, 
Christ, der Retter, ist da. 

Stille Nacht, heilige Nacht! 
Gottes Sohn, O, wie lacht 
Lieb' aus deinen göttlichen Mund 
, da uns schlägt die rettende Stund' 
, Christ, in deiner Geburt, 
Christ, in deiner Geburt. 

Es ist ein' Ros' entsprungen 

Es ist ein' Ros' entsprungen 
aus einer Wurzel zart. 
Wie uns die Alten sungen, 
von Jesse kam die Art. 
Und hat ein Blümlein bracht, 
mitten im kalten Winter, 
wohl zu der halben Nacht. 

Das Blümlein, das ich meine, 
davon Jesaias sagt, 
hat uns gebracht alleine 
Marie, die reine Magd. 
Aus Gottes ew'gen Rat hat sie ein Kind geboren, 
wohl zu der halben Nacht. 

Wir bitten dich von Herzen. 
Maria Rose zart: 
Durch vieles Blümleins Schmerzen 
, die es empfunden hat, 
wollst uns verhilflich sein, 
daß wir ihm mögen schaffen ein Wohnung hubsch und fein. 


 

Im Internet gibt es weitere Lieder unter
http://www.cantus.org/archiv/carol/indexal.htm
http://www.GitarreHamburg.de/notenweihnachten.htm